Wie wollen wir in Zukunft leben?
Positive Zukunftsentwürfe für die Gesellschaft
Klimakrise, Ressourcenknappheit, Polarisierung – die Herausforderungen unserer Zeit sind komplex. Umso wichtiger ist es, sich nicht nur mit Problemlagen auseinanderzusetzen, sondern auch mit Wegen in eine lebenswerte Zukunft. Genau darum geht es bei der Tagung "Wie wollen wir in Zukunft leben? Positive Entwürfe für die Gestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft" in Kooperation mit der gwt Starnberg GmbH.
Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 13.11.2025
Von: Anna Berchtenbreiter / Foto: iStock/kmingww
Wie wollen wir in Zukunft leben? Um nicht weniger als eine der großen Fragen unserer Zeit dreht sich die Tagung der Akademie für Politische Bildung in Kooperation mit der Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH vom 21. bis 22. November. Dabei werden positive Entwürfe für die Gestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft in den Blick gerückt. Zum einen geht es darum, wie Zukunft gedacht und erforscht werden kann. Zum anderen rücken wir konkrete Felder in den Blick, in denen Zukunft bereits heute gestaltet wird. Schließlich beleuchten wir eine oftmals vernachlässigte Dimension gesellschaftlicher Transformation: Transformationslust und den Mangel daran. Warum fällt es uns so schwer, eingespielte Routinen zu verändern? Woher kommt die Widerständigkeit gegenüber Wandel – und wie lässt sich Veränderungsbereitschaft fördern?
Zukunftsforschung
Lukas Daubner vom Zentrum Liberale Moderne referiert über "Zukunft denken, Zukunft verstehen". Christian Böllhoff von der Prognos AG Berlin stellt die Wirtschaft von morgen vor anhand des „Zukunftsatlas“. Die beiden diskutieren im Anschluss mit dem Publikum, moderiert von Laura Martena von der Akademie für Politische Bildung. Einen Einblick in die Technikfolgenabschätzung gibt Michael Decker vom Deutschen Museum.
Zukunftsgestaltung aus der Praxis
Im Workshop "4FutureLab" können sich die Teilnehmenden auf die ausgewählten Handlungsfelder Ernährung, Wohnen und Mobilität fokussieren, geleitet von Paul Kühn, Nele Muylkens, Lioba Huss und Rieke Klar von der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz. Im anschließenden Walk-and-Talk können sich die Teilnehmenden über die Arbeitsgruppen austauschen. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft hält am Nachmittag einen Vortrag über die Transformationsverdrossenheit und geht dabei der Frage auf den Grund, wie veränderungswillig wir wirklich sind.
In der abschließenden Podiumsdiskussion sprechen
- Dina Straße (Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München)
- Tanja Schindler (Futuristin)
- Jochen Twiehaus (Geschäftsführer Pfisterer Twiehaus Architekten und Beratenden Ingenieure Partnerschaft mbB)
- Stefan Frey (Landrat Starnberg)
über die Paradigmenwechsel im Kopf und Handeln. Moderiert wird das Gespräch von Giulia Mennillo von der Akademie für Politische Bildung und Annette von Nordeck von der Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH.
Alle Infos zur Tagung "Wie wollen wir in Zukunft leben? Positive Entwürfe für die Gestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft"
Die Akademie für Politische Bildung lädt vom 21. bis 22. November zur Tagung „Wie wollen wir in Zukunft leben? Positive Entwürfe für die Gestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft“ nach Tutzing am Starnberger See ein. Anmeldung und Programm sind online verfügbar.
Journalistinnen und Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referentinnen und Referenten.
Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 85 Euro (ermäßigt 50 Euro). Berichterstatterinnen und Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr und wenden sich zur Anmeldung bitte an unsere Pressereferentin Anna Berchtenbreiter (Tel. 08158/256-86, a.berchtenbreiter@apb-tutzing.de).
Die Akademie für Politische Bildung
Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.
