Interessenskonflikte und Rivalitäten am Mittelmeer

Tagung zu Streitigkeiten um Einfluss und Rohstoffe

Das östliche Mittelmeer rückt wegen seiner Gasvorkommen aktuell in den Fokus der EU. Auch Russland und China engagieren sich in der Region. Die Tagung "Interessenskonflikte und Rivalitäten am Mittelmeer" der Akademie für Politische Bildung und der Technischen Universität Kaiserslautern analysiert am 9. und 10. Dezember Konflikte und Akteurskonstellationen im und um das Mittelmeer.


Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 01.12.2022

Von: Beate Winterer / Foto: iStock/AmitDaliot

Programm: Interessenskonflikte und Rivalitäten am Mittelmeer

Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine sucht Europa nach Alternativen zu russischen Energieimporten. Eine neue Bezugsquelle könnte das östliche Mittelmeer sein, wo Israel und Ägypten bereits Erdgas fördern und auch Zypern auf Vorkommen gestoßen ist. Doch nicht nur die Europäische Union interessiert sich für die Region. Im Mittelmeer konkurriert sie mit Russland und China um Einfluss und Rohstoffe. Die Ziele der jeweiligen Akteure und mögliche geopolitische Entwicklungsszenarien beleuchtet die Tagung "Interessenskonflikte und Rivalitäten am Mittelmeer" der Akademie für Politische Bildung und der Technischen Universität Kaiserslautern.

Europa oder China: Wer hat die Macht im Mittelmeer?

Welche Strategie die EU im Mittelmeerraum verfolgt, erklärt Cengiz Günay vom Österreichischen Institut für Internationale Politik. Ob China in der Region Ordnungsmacht, Störenfried oder Nutznießer ist, diskutiert Saskia Hieber von der Akademie für Politische Bildung.

Konflikte um Ressourcen im östlichen Mittelmeer

Hakan Akbulut und Steffen Hagemann von der Technischen Universität Kaiserlautern sprechen über Gas und Grenzstreitigkeiten im Mittelmeer und gehen der Frage nach, ob internationalisierte Konflikte um Energie die Energiewende weiter verzögern. Mit grünem Wasserstoff aus Marokko beschäftigt sich Anja Hoffmann von Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Rabat. Ressourcenkonflikte, geopolitische Spannungen und Lösungsansätze für Libyen und den Libanon sind das Thema von Wolfgang Mühlberger von der Middle East and International Research Group.

Alle Infos zur Tagung "Interessenskonflikte und Rivalitäten am Mittelmeer"

Wir laden Sie am 9. und 10. Dezember in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein und bitten Sie, die Tagung anzukündigen. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier.

Journalistinnen und Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referentinnen und Referenten.

Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 85 Euro (ermäßigt 50 Euro). Berichterstatterinnen und Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr und wenden sich zur Anmeldung bitte an unsere Pressereferentin Beate Winterer (Tel. 08158/256-86, b.winterer@apb-tutzing.de).

Die Akademie für Politische Bildung

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.


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