Die Zukunft demokratischen Regierens

Tagung zur Krisenfestigkeit der Demokratie

Krisen fordern die Demokratie immer wieder heraus. Dabei nimmt die Häufigkeit und Intensität der Krisen seit einigen Jahren stetig zu. Wie die Demokratie dennoch ihre Regelungs- und Steuerungsfähigkeit behält, ist Thema der Tagung "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens" der Akademie für Politische Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V. vom 8. bis 9. Juli.


Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 28.06.2022

Von: Beate Winterer / Foto: iStock/anyaivanova

Programm: Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Klimawandel verlangen der Demokratie viel ab. In immer kürzeren Intervallen muss sie verschiedenste Krisen bewältigen. Die Regelungs- und Steuerungsfähigkeit des Staates gerät zunehmend unter Druck. Die Tagung "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens" der Akademie für Politische Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V. nähert sich dem Thema aus der Sicht der drei Teilbereiche der Politikwissenschaft: Regierungslehre, Politische Theorie und Internationale Beziehungen. Wie wirkt sich der Einfluss von Technik und Naturwissenschaften auf politische Entscheidungen aus? Wie sind Kompromisse unter politischem Handlungsdruck möglich? Und welche Probleme müssen auf staatlicher, regionaler und globaler Ebene angegangen werden?

Zum Auftakt diskutieren die Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik über demokratisches Regieren in der Zukunft.

Ökologie und Technologie als Herausforderungen für die Demokratie

Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel erklärt den Wandel staatlicher Steuerungsfähigkeit am Beispiel der Energie- und Verkehrswende. Denn seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zeigen sich die Folgen der verschleppten Energiewende immer deutlicher in Form von steigenden Energiepreisen. Mit demokratischem Regieren und der sozial-ökologischen Krise beschäftigt sich Basil Bornemann von der Universität Basel. Lena Partzsch von der Freien Universität Berlin zeigt die Zusammenhänge von Macht und Demokratie beim Wandel zu Nachhaltigkeit. Und wie Technologieinnovationen und globale Nachhaltigkeitspolitik sich gegenseitig beeinflussen, ist das Thema von Sandra Schwindenhammer von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Alle Infos zur Tagung "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens"

Wir laden Sie am 8. und 9. Juli in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein und bitten Sie, die Tagung anzukündigen. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier.

Journalistinnen und Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referentinnen und Referenten.

Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 85 Euro (ermäßigt 50 Euro). Berichterstatterinnen und Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr und wenden sich zur Anmeldung bitte an unser Pressereferat (Tel. 08158/256-86, b.winterer@apb-tutzing.de).

Die Akademie für Politische Bildung

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.


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