Wie zukunftsfähig ist die Demokratie?

Tagung zur Krisenfestigkeit demokratischen Regierens

Krisen fordern die Demokratie immer wieder heraus. Dabei nimmt die Häufigkeit und Intensität der Krisen seit einigen Jahren stetig zu. Wie die Demokratie dennoch ihre Regelungs- und Steuerungsfähigkeit behält, ist Thema der Tagung "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens" der Akademie für Politische Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V. vom 8. bis 9. Juli.


Tutzing / Einladung / Online seit: 13.06.2022

Von: Beate Winterer / Foto: iStock/anyaivanova

# Demokratie, Parlamente Parteien Partizipation

Programm: Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens

Online-Anmeldung

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Klimawandel verlangen der Demokratie viel ab. In immer kürzeren Intervallen muss sie verschiedenste Krisen bewältigen. Die Regelungs- und Steuerungsfähigkeit des Staates gerät zunehmend unter Druck. Die Tagung "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens" der Akademie für Politische Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V. nähert sich dem Thema aus der Sicht der drei Teilbereiche der Politikwissenschaft: Regierungslehre, Politische Theorie und Internationale Beziehungen. Wie wirkt sich der Einfluss von Technik und Naturwissenschaften auf politische Entscheidungen aus? Wie sind Kompromisse unter politischem Handlungsdruck möglich? Und welche Probleme müssen auf staatlicher, regionaler und globaler Ebene angegangen werden?

Zum Auftakt diskutieren die Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik über demokratisches Regieren in der Zukunft.

Ökologie und Technologie als Herausforderungen für die Demokratie

Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel erklärt den Wandel staatlicher Steuerungsfähigkeit am Beispiel der Energie- und Verkehrswende. Denn seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zeigen sich die Folgen der verschleppten Energiewende immer deutlicher in Form von steigenden Energiepreisen. Mit demokratischem Regieren und der sozial-ökologischen Krise beschäftigt sich Basil Bornemann von der Universität Basel. Lena Partzsch von der Freien Universität Berlin zeigt die Zusammenhänge von Macht und Demokratie beim Wandel zu Nachhaltigkeit. Und wie Technologieinnovationen und globale Nachhaltigkeitspolitik sich gegenseitig beeinflussen, ist das Thema von Sandra Schwindenhammer von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Alle Infos zur Tagung "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens"

Wir laden Sie am 8. und 9. Juli in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier. Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 85 Euro (ermäßigt 50 Euro).


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