Rund 70 Tagungen von Juli bis Dezember

Akademie für Politische Bildung stellt neues Programm vor

Mit den Top-Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzt die Akademie für Politische Bildung in Tutzing ihr Programm in der zweiten Jahreshälfte 2022 fort. Weitere Themenschwerpunkte zwischen Juli und Dezember sind Sicherheitspolitik, die Rolle von Staat und Demokratie und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft und Arbeitswelt.


Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 05.05.2022

Von: Beate Winterer / Foto: Theresa Schell

Das neue Halbjahresprogramm der Akademie für Politische Bildung in Tutzing ist online. Geplant sind rund 70 Veranstaltungen von Juli bis Dezember, die - soweit möglich - größtenteils in Präsenz stattfinden sollen. Einen Schwerpunkt bildet der Themenkomplex Digitalisierung. Gemeinsam mit der gwt Starnberg zeigt die Akademie in der Veranstaltung "Von der Digitalisierungswüste zur Digitalisierungsoase" (13.07.) Perspektiven für die Region. Digitalisierung ist außerdem das Thema der Sommerakademie "Gesellschaft 4.0: Generationengerechte Digitalisierung" (01.-04.08.) und Tagungen wie "Ein europäisches Leitbild für unsere digitale Zukunft" (29.-30.07.), "Social Media: Zwischen Orientierung und Verirrung" (08.10.) und "Learning (the) Digital: Politische Bildung in der digitalen Transformation" (18.-19.11.). Die Online-Veranstaltungsreihe "Demokratie im Gespräch" wird im zweiten Halbjahr ebenfalls fortgesetzt. Sie behandelt verschiedene Aspekte der Digitalisierung, wie "Digitale Währungen" (13.07.) und "Europas Regeln für Künstliche Intelligenz" (19.10.).

Wirtschaft und Nachhaltigkeit

Weitere Top-Themen des neuen Programms der Akademie für Politische Bildung sind Nachhaltigkeit und Wirtschaft. Im Rahmen der Reihe "Zukunft der Arbeit" ist eine Tagung zum Thema "Arbeitszeitverkürzung als Grundlage eines neuen sozialen Modells?" (28.-29.10.) geplant. Die Veranstaltungen "Finanzmärkte und Nachhaltiges Wirtschaften: Chancen und Risiken" (10.11.), "Verhängnisvolle Überbrückungstechnologien? Bremse oder Beschleuniger für die Energiewende" (29.11.) sowie "Wasser" (2.-3.12.) fokussieren sich auf das Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie.

Sicherheitspolitik und die Zukunft von Staat und Demokratie

Mit Nachhaltigkeit und Sicherheit beschäftigt sich die Tagung "Planetary Health und internationale (Sicherheits-)Politik" (16.-18.09.). Sicherheit als Staatsaufgabe ist das Thema beim diesjährigen "Forum Verfassungspolitik" (25.-26.11.) mit dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier.

Die Tagungen "Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens" (08.-09.07.) und "Jenseits von Neoliberalismus und Neodirigismus" (15.-16.07.) beschäftigen sich mit der Rolle von Staat und Demokratie in der Zukunft. Dem Thema "Die herausgeforderte Demokratie" (14.-15.10.) widmet sich auch das Symposium zum 80. Geburtstag des ehemaligen Akademiedirektors Heinrich Oberreuter.

Zu den Höhepunkten des Programms zählen außerdem die Veranstaltungen "Endlich entspannt?! Tschechien und Deutschland in Europa" (07.-08.10.) und "Das demokratische Asien: Taiwan" (11.-12.11.). Die Tutzinger Radiotage finden in diesem Jahr unter dem Titel "Am Ende wird's das Wort: Die Zukunft des Linearen" (05.-07.09.) statt.

Alle Informationen zum Tagungsprogramm 2-2022

Das komplette Tagungsprogramm für Juli bis Dezember 2022 finden Sie hier. Gedruckte Programmhefte können kostenlos bei Sigrid Lang bestellt werden (Tel. 08158/256-91, s.lang@apb-tutzing.de).
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Die Akademie für Politische Bildung

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.


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