Akademie startet neue Tagungsreihe zur Zukunft der Arbeit

Auftaktveranstaltung "The new normal" zu Homeoffice und hybridem Arbeiten

Digitalisierung und Corona-Pandemie verändern die Arbeitswelt, wie wir sie kennen. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht und Sozialsysteme hat, versucht die Akademie für Politische Bildung in der neuen Veranstaltungsreihe "Zukunft der Arbeit" herauszufinden. Die Auftaktveranstaltung "The new normal" mit dem IAB beschäftigt sich am 8. und 9. April mit Homeoffice und hybridem Arbeiten.


Tutzing / Einladung / Online seit: 17.03.2022

Von: Beate Winterer / Foto: iStock/Nattakorn Maneerat

# Digitalisierung, Wirtschaft

Programm: Zukunft der Arbeit (Teil 1): "The new normal"

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Arbeiten unabhängig von Zeit und Ort - das klingt für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer attraktiv. Die fortschreitende Digitalisierung und ein Perspektivenwechsel, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, machen mobiles und flexibles Arbeiten möglich und sorgen für neue Chancen in der Berufswelt. Allerdings bergen diese Veränderungen auch Risiken, was Produktivität, Engagement und Mitarbeiterbindung angeht. Zwischen Personal und Leitung, aber auch innerhalb der Belegschaft kann die neue Art der Zusammenarbeit und Absprache zu Konflikten führen. Welche Anreize müssen geschaffen werden, um den Betrieb als sozialen Ort zu erhalten? Welche Konsequenzen hat das hybride Arbeiten auf Vergütungsmodelle? Und wie wirkt es sich auf das Arbeitsrecht aus? Nach Antworten auf diese Fragen sucht die Tagung "The new normal" der Akademie für Politische Bildung und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist die erste Veranstaltung der neuen Akademie-Reihe "Zukunft der Arbeit", die sich auch mit der Rolle von Innovation, Gig Economy und Künstlicher Intelligenz beschäftigen wird.

Flexibel und "Always on": Arbeiten im digitalen Zeitalter

Über Homeoffice vor, während und nach der Pandemie spricht auf der Auftaktveranstaltung Philipp Grunau vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Die Effekte von "Always on" und den Umgang mit entgrenzter Arbeitszeit sind das Thema von Clara Eichberger von der Universität Leipzig. Anita Tisch von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschäftigt sich aus der Perspektive des Arbeitsschutzes mit Arbeitszeit- und Arbeitsortflexibilität. Wie Führung im digitalen Zeitalter aussehen soll - und wie sie nicht aussehen soll, erklärt Alexandra Hauser von der Munich Business School.

Auf dem Podium diskutieren über die Arbeit der Zukunft:

  • Bernd Fitzenberger (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit)
  • Markus Hofmann (Deutscher Gewerkschaftsbund)
  • Kristian Schalter (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände)
  • Fabian Langenbruch (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Alle Infos zur Tagung "Zukunft der Arbeit (Teil 1): 'The new normal'"

Wir laden Sie am 8. und 9. April in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier. Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 85 Euro (ermäßigt 50 Euro).


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