Emotionen in der Politik

Tagung zu Mobilisierung und Manipulation am 12. und 13. November

Emotionen können Menschen für Politik begeistern und mobilisieren. Aber sie lassen sich auch instrumentalisieren, um die Demokratie zu gefährden. Das vielschichtige Zusammenspiel von Gefühlen und politischer Partizipation ist Thema der Tagung "Emotionen in der Politik" am 12. und 13. November an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.


Tutzing / Einladung / Online seit: 25.10.2021

Von: Beate Winterer / Foto: iStock/Rawpixel

Programm: Emotionen in der Politik

Emotionen gehören unabdingbar zur Politik. Denn politisches Handeln ist und soll nicht nur rational sein, sondern auch menschlich und empathisch. Politikerinnen und Politiker versuchen Menschen durch die Ansprache von Gefühlen zu mobilisieren - vor der Bühne im Wahlkampf oder auf Couch in Talkshows. Emotionen stiften Legitimität, indem sie Bürgernähe schaffen, Debatten anstoßen und Beteiligung anregen. Aber sie lassen sich auch ebenso leicht zur Verführung, Manipulation und Polarisierung instrumentalisieren. In der Tagung "Emotionen in der Politik" widmet sich die Akademie für Politische Bildung Chancen und Risiken emotionsgetragener Politik.

Positive und negative Emotionen in der Politik

"Wie viel Emotion gehört zur Politik?", fragt Gary S. Schaal von der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg. Er spricht über Affekte, Empathie, Gefühle und Stimmungen. Lena Masch von der Humboldt-Universität zu Berlin erklärt, wie sich positive und negative Emotionen auf die Bewertung der Führungseigenschaften von Politikerinnen und Politikern auswirken. Und Kersten Sven Roth von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg spricht über emotionalisierte Sprache als Vehikel des Populismus.

Wahlkampfkommunikation und Politainment

Kristina Weissenbach von der NRW School of Governance in Duisburg beschäftigt sich mit den TV-Triellen zur Bundestagswahl und zeigt, welche Emotionen die Wahlkampfkommunikation von Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock hervorgerufen hat. Und bei Cordula Nitsch von der Universität Augsburg und Dennis Lichtenstein von der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt geht es um Politainment, Politikvermittlung zwischen Unterhaltung und Information.

Der richtige Umgang mit Emotionen in politischer Kommunikation und politischer Bildung ist Thema einer Podiumsdiskussion mit

Alle Infos zur Tagung "Emotionen in der Politik"

Wir laden Sie am 12. und 13. November in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein. Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 75 Euro (ermäßigt 45 Euro).


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