Digitales Vertrauen

Tagung zum Umgang mit neuen Technologien am 22. und 23. Oktober

Neue Technologien wie die Digitalisierung brauchen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Die Tagung "Digitales Vertrauen" der Akademie für Politische Bildung und der Gesellschaft für Informatik e.V. zeigt am 22. und 23. Oktober an Beispielen, was dieses Vertrauen ausmacht und mit welchen Strategien sich das Vertrauen steigern und Missbrauch verhindern lassen.


Ohne Vertrauen ist die Nutzung der digitalen Möglichkeiten nicht vorstellbar. Wer kann schon prüfen, was mit eingegebenen Daten geschieht, wie verlässlich IT-Strukturen sind und wie es um die Kontrolle bestellt ist. Reicht es, vertrauenswürdige Technik zu verwenden, um digitales Vertrauen herzustellen? Kann die Drohung mit Sanktionen Missbrauch eindämmen? Diese Fragen sind Thema der Tagung "Digitales Vertrauen" der Akademie für Politische Bildung und der Gesellschaft für Informatik e.V. mit Unterstützung der Initiative D21 und des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht und Informationstechnologierecht der Universität Passau.

Clouds, Kryptos und Regulierung

Über Vertrauen in die Cloud-Technologie und in Krypto-Währungen sprechen Hubert A. Jäger, Geschäftsführer von Digital Trust Innovations, und Sophia Grundner-Culemann vom Institut für Informatik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Meinhard Schröder von der Universität Passau beschäftigt sich mit Regulierungsstrategien zur Herstellung von digitalem Vertrauen. Die Digital Natives sind das Thema von Carolin Neumann, Sprecherin der Jungen GI in der Gesellschaft für Informatik. Sie fragt, ob die Gruppe blind in digitale Technologien vertraut oder ein kritisches Publikum darstellt.

Unter dem Titel "Wie bleibe ich ich?" diskutieren auf dem Podium über Identitätsschutz in der digitalen Welt

  • Carlos von Farkas (Forensik.IT GmbH)
  • Brigitte Frey (Behördliche Datenschutzbeauftragte, Landeshauptstadt München)
  • Marc Maisch (Rechtsanwalt, Kanzlei Maisch Mangold Schwartz)

Akademiegespräch am See: Missbrauch von digitalem Vertrauen

Immer wieder werden Menschen im Internet Opfer von Täuschungen und verlieren Geld oder Daten. Über den Missbrauch von digitalem Vertrauen spricht Lukas Knorr, Leiter der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, am Freitag, 22. Oktober, um 19.30 Uhr beim Akademiegespräch am See.

Der Eintritt zum Vortrag mit anschließender Diskussion ist auch für Nicht-Tagungsteilnehmer frei. Eine Anmeldung über das Online-Formular ist erforderlich.

Alle Infos zur Tagung "Digitales Vertrauen"

Wir laden Sie am 22. und 23. Oktober in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein. Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 75 Euro (ermäßigt 45 Euro).


Weitere News

Klicks vor Qualität?

Medien im digitalen Zeitalter

Tagungsbericht, Tutzing, 29.06.2021

Medienethik und Digitalisierung

Herausforderungen für Journalismus und Medienkompetenz

Tagungsbericht, Nürnberg, 25.06.2021

Digitaler Antisemitismus

So zeigt sich Judenfeindschaft im Netz

Tagungsbericht, Tutzing, 14.06.2021

Digitales Lernen und Lehren in der Corona-Krise

Wie die Digitalisierung die Bildung verändert

Tagungsbericht, Tutzing, 30.03.2021