Ewige Kriege

Tagung zu den USA nach dem 11. September 2001

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die USA ihren Krieg gegen den internationalen Terrorismus begonnen. Fast 20 Jahre später sind viele Einsätze nicht beendet, die Bevölkerung kriegsmüde. Die Online-Tagung "Ewige Kriege" der Akademie für Politische Bildung und der TU Kaiserslautern beschäftigt sich am 20. und 21. November mit aktuellen Forschungsergebnissen zur militärischen Interventionspolitik.


Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 09.11.2020

Von: Beate Winterer / Foto: Pixabay Licence/WikiImages

Programm: Ewige Kriege

Erst Afghanistan, dann Irak, schließlich weite Teile des Mittleren Ostens und mittlerweile auch Nordafrika: Die USA haben ihren Krieg gegen den internationalen Terrorismus nach den Anschlägen des 11. September 2001 immer stärker ausgeweitet. Doch fast 20 Jahre nach 9/11 scheint der nationale Konsens zu bröckeln, hinter dem sich Präsident, Kongress und Öffentlichkeit bisher versammelten. Die kriegsmüden Amerikaner sind nicht mehr bereit, die Kosten weiterzutragen. Donald Trump wollte die "ewigen Kriege" schon im Wahlkampf 2016 beenden. Auf der Online-Tagung "Ewige Kriege" der Akademie für Politische Bildung und der Technischen Universität Kaiserslautern präsentieren Politikwissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse zur militärischen Interventionspolitik und zum Zustand der amerikanischen Demokratie.

Von Guantanamo bis Iran: Amerikas Krieg gegen den Terrorismus

Über Guantanamo und den dauerhaften Ausnahmezustand der USA spricht Johannes Artz von der TU Kaiserslautern. Steffen Hagemann von der Heinrich-Böll-Stiftung beschäftigt sich mit der amerikanischen Nahostpolitik und dem Dauerkonflikt mit dem Iran. Die russisch-amerikanischen Beziehungen und der Krieg in der Ukraine sind das Thema von Gerhard Mangott von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Welchen Einfluss Präsident und Kongress seit dem 11. September 2001 auf die Außen- und Sicherheitspolitik der USA nehmen, erklären Lukas D. Herr und Marcus Müller von der TU Kaiserslautern. Ihr Kollege Hakan Akbulut spricht über die nukleare Abrüstungs- und Rüstungskontrolle.

Alle Infos zur Online-Tagung "Ewige Kriege"

Wir laden Sie am 20. und 21. November ein, an der Online-Tagung "Ewige Kriege" über die Videokonferenzplattform Zoom teilzunehmen und bitten Sie, die Veranstaltung anzukündigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier. Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer per E-Mail.

Die Akademie für Politische Bildung

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.


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