Problemverursacher oder Problembewältiger?

Kostenlose Online-Expertentagung zur politischen Bildung am 6. und 7. November

Die repräsentative Demokratie ist in die Defensive geraten. Populismus und Nationalismus gewinnen Aufwind. Der demografische Wandel und die Digitalisierung bringen Ungewissheiten mit sich. Was bedeuten diese Umbrüche für die politische Bildung? Darüber diskutieren Experten auf der Online-Tagung "Problemverursacher oder Problembewältiger?" der Akademie für Politische Bildung am 6. und 7. November 2020.


Tutzing / Einladung / Online seit: 29.10.2020

Von: Beate Winterer / Foto: Beate Winterer

# Politische Bildung

Programm: Problemverursacher oder Problembewältiger?

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Auch die politische Bildung ist vor dem Coronavirus nicht sicher. Ihre Arbeit und ihre Träger werden von Teilen der Bevölkerung - wie Politiker und Virologen - als Instrument des Establishments missverstanden. Gleichzeitig gelten ihre Konzepte, Methoden und Formate als angestaubt. Damit verstärkt die Pandemie bereits existierende Probleme: die Krise der repräsentativen Demokratie und den Erfolg populistischer und nationalistischer Bewegungen. Wie die politische Bildung diesen Herausforderungen mit einem zeitgemäßen Angebot begegnen kann, diskutieren Experten auf der Tagung "Problemverursacher oder Problembewältiger" an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.

Politische Bildung im 21. Jahrhundert

Sandra Busch-Janser von der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, wie digitale politische Bildung durch virtuelle und analoge Erlebnisse gelingen kann. Dennis Lange von den Waldrittern, einem Verein für diversitätssensible außerschulische Jugendbildung, präsentiert Alternate Reality Games als Methode der politischen Bildung. Die Spiele vermischen verschiedene Medien und verwischen die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Politische Bildung an den Graswurzeln ist das Thema von Laura-Kristine Krause von More in Common. Der Verein baut mit seinen Projekten gesellschaftliche Brücken und fördert den Zusammenhalt.

Political Correctness in der politischen Bildung

Wie politisch korrekt darf und soll politische Bildung sein? Führt Political Correctness zum Schutz von Minderheiten oder zum Sprechverbot? Darüber diskutieren auf dem Podium:

  • Arno Frank (Kulturjournalist und Publizist)
  • Sandra Kostner (Pädagogische Hochschule Schwäbisch-Gmünd)
  • Ursula Münch (Akademie für Politische Bildung)

Alle Infos zur Online-Expertentagung "Problemverursacher oder Problembewältiger?"

Wir laden Sie ein, am 6. und 7. November an der Online-Expertentagung "Problemverursacher oder Problembewältiger?" über die Videokonferenzplattform Zoom teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Zugangslink zur Veranstaltung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor der Veranstaltung per E-Mail zugeschickt. Webcam und Mikrofon sind für die Teilnahme erforderlich.


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