Technik und Gesellschaft im Turbomodus

Expertengespräch zu Corona als Beschleuniger am 9. und 10. Oktober

Die Coronakrise hat die Digitalisierung beschleunigt. Welche Auswirkungen die rasante technische Entwicklung auf Politik und Gesellschaft hat, ist Thema des Expertinnen- und Expertengesprächs "Die Krise als Beschleuniger - Technik und Gesellschaft im Turbomodus" am 9. und 10. Oktober an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.


Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 05.10.2020

Von: Beate Winterer / Foto: Pixabay Licence/Jürgen Striewski

Programm: Die Krise als Beschleuniger: Technik und Gesellschaft im Turbomodus

Home-Office, Online-Einkauf, Streaming-Dienste: All das gab es schon vor Corona, aber das Virus hat die Nutzung und Akzeptanz digitaler Technologien vorangetrieben. Wie sich dieser Digitalisierungsschub auf Politik und Gesellschaft auswirkt, wollen die Akademie für Politische Bildung, die Gesellschaft für Informatik und die Initiative D21 im Expertinnen- und Expertengespräch am 9. und 10. Oktober herausfinden.

E-Learning und Datensammeln als Lösungen für die Zukunft

Über aktuelle smarte Anwendungen und künftige Entwicklungen spricht der IT-Sicherheitsexperte Thomas Kittel mit Dominik Herrmann vom Lehrstuhl für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen der Universität Bamberg. Stefan Taing vom Medizintechnikunternehmen M3i und Alexander Gernler vom IT-Sicherheitsdienstleister genua diskutieren, ob uns exzessives Datensammeln aus der Krise führt. Und Ulrike Lucke von der Universität Potsdam beschäftigt sich mit E-Learning als Bildungsmethode der Zukunft.

Der Astrophysiker Harald Lesch, bekannt aus der ZDF-Reihe "Leschs Kosmos" diskutiert mit Dagmar Schuller vom Digital-Start-up audEERING, Dorit Bosch vom Staatsministerium für Digitalisierung sowie Cornelia Gottbehüt von EY über Strategien für Staat und Gesellschaft nach der Coronakrise.

Alle Infos zum Expertengespräch "Die Krise als Beschleuniger"

Wir laden Sie am 9. und 10. Oktober in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein. Das Programm finden Sie hier. Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referenten.

Eine Anmeldung ist coronabedingt zwingend erforderlich. Wenden Sie sich dazu bitte an unser Pressereferat (Tel. 08158/256-86, b.winterer@apb-tutzing.de).

Bitte verzichten Sie darauf, diese Veranstaltung anzukündigen, da die Plätze sehr begrenzt sind.

Die Akademie für Politische Bildung

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.

 


News zum Thema

Erste Lehren aus Corona

Tagung zu Rechtsstaat, Politik und Gesellschaft in Eibelstadt am Main

Pressemitteilung, Tutzing, 22.10.2020

Missbrauchte Heimat

Tagung zur Volkskultur im "Dritten Reich"

Pressemitteilung, Tutzing, 22.10.2020

Was ist das Gemeinwohl?

So gehen Kommunalpolitiker mit unterschiedlichen Interessen um

Tagungsbericht, Tutzing, 21.10.2020

30 Jahre Deutsche Einheit

Was trennt, was verbindet Ost und West?

Tagungsbericht, Tutzing, 21.10.2020

Politische Bildung in Zeiten des Umbruchs

Problemverursacher oder Problembewältiger?

Pressemitteilung, Tutzing, 20.10.2020