Der Staat Israel und der Holocaust

Kostenlose Online-Veranstaltungen am 23. und 24. Juli

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist die israelische Gesellschaft weiterhin stark vom Holocaust und seinen Folgen geprägt. Wie Historiker, Literaten und der Staat mit der Last der Geschichte umgehen, diskutieren der Holocaustforscher Moshe Zimmermann und die Literaturwissenschaftlerin Rachel Korazim auf zwei kostenlosen Online-Veranstaltungen der Akademie für Politische Bildung.


Wie hat sich die wissenschaftliche Forschung zum Holocaust in Israel in jüngster Zeit entwickelt? Welche Konflikte bestehen zwischen Historikern und staatlichen Stellen, die ihre eigene Geschichtspolitik betreiben? Darüber spricht der Holocaustforscher Moshe Zimmermann von der Hebrew University Jerusalem am Donnerstag, 23. Juli, auf einer kostenlosen Online-Veranstaltung der Akademie für Politische Bildung und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der Professor beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte der europäischen Juden und blickt kritisch auf die innerisraelischen Debatten.

Die Literaturwissenschaftlerin Rachel Korazim interpretiert Texte israelischer Autoren, um zu zeigen, wie Überlebende und deren Nachfahren den Holocaust literarisch aufarbeiten. Am Freitag, 24. Juli, hält sie eine Online-Vorlesung zum Umgang der israelischen Gesellschaft mit den Nachwirkungen des Holocaust. Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Alle Infos zu den Online-Veranstaltungen "Die Holocaustforschung und der Staat Israel" und "Echoes of the Holocaust in Modern Israeli Literature"

Wir laden Sie am Donnerstag, 23. Juli, und am Freitag, 24. Juli, jeweils um 17 Uhr ein, an unseren Online-Veranstaltungen "Die Holocaustforschung und der Staat Israel" sowie "Echoes of the Holocaust in Modern Israeli Literature" über die Videokonferenzplattform Zoom teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Zugangslink zur Veranstaltung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor der Veranstaltung per E-Mail zugeschickt. Per Chat können diese Fragen an die Experten stellen. Kamera und Mikrofon sind für die Teilnahme nicht nötig.


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