Weltmacht im Abseits

Neue Publikation zur US-Außenpolitik unter Trump

Donald Trumps America-First-Rhetorik hat bereits im Wahlkampf die Sorge vor einer radikalen Präsidentschaft genährt. Wie sieht seine außenpolitische Bilanz nach zwei Jahren im Amt aus? Unser neuster Band der Tutzinger Studien zur Politik beschäftigt sich mit dieser Frage.


Tutzing / Publikation / Online seit: 23.07.2019

Von: Beate Winterer / Foto: Pixabay License/Sambeet D

# Internationale Politik, USA, Sicherheitspolitik und Terrorismus, Populismus und Extremismus

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Lukas D. Herr / Marcus Müller / Anja Opitz / Jürgen Wilzewski (Hrsg.)
Weltmacht im Abseits
Amerikanische Außenpolitik in der Ära Donald Trump
Tutzinger Studien zur Politik, Baden-Baden, 2019


Das Einreiseverbote für Staatsbürger mehrerer muslimischer Länder, der Rückzug aus dem Pariser Klimaschutzabkommen und die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem sind nur drei Beispiele für die Radikalität, mit der US-Präsident Donald Trump in der Außen- und Sicherheitspolitik vorgeht. Seit Trumps Amtseinführung im Januar 2017 werden die liberale Weltordnung und der internationale Führungsanspruch der Vereinigten Staaten regelmäßig erschüttert - was ihr Präsident scheinbar selbstverständlich in Kauf nimmt. Haben sich die USA in Trumps ersten beiden Amtsjahren als Weltmacht selbst delegitimiert und ins Abseits gedrängt? Auf diese Fragen sucht der 15. Band der Tutzinger Studien zur Politik eine Antwort.

Unter dem Titel "Weltmacht im Abseits - Amerikanische Außenpolitik in der Ära Donald Trump" untersuchen die Autoren unter anderem die Trump'sche Handelspolitik, die nukleare Rüstungspolitik, die Nahostpolitik, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus und die Beziehungen zu China und Russland sowie zur NATO.

Entstanden ist die Publikation aus einer Fachtagung an der Akademie für Politische Bildung unter der Leitung von Anja Opitz, unserer Referentin für Internationale Politik und Sicherheitspolitik, zusammen mit Kollegen der Technischen Universität Kaiserslautern.

Die Schriftenreihe Tutzinger Studien zur Politik will mit wissenschaftlichem Anspruch, didaktisch fundiert und in allgemeinverständlicher Form Veränderungen in den politischen und gesellschaftlichen Ordnungen analysieren und für einschlägige Reformideen sensibilisieren. Ihr Fokus gilt den sich wandelnden inneren Funktionsbedingungen von Demokratien und den Konstellationen einer sich neu ausrichtenden globalen Ordnung. Die Studien sollen dazu befähigen, politische Zusammenhänge besser zu verstehen und aktiv an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft und politischen Ordnung teilzuhaben.


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