China und Nordkorea auf dem Vormarsch?

Tagung zum asiatischen Autoritarismus am 26. und 27. Juli

China und Nordkorea verbinden Sozialismus, Revolution und vor allem autoritäre Strukturen, in denen Menschenrechte wenig zählen. Dennoch haben die beiden Nachbarstaaten völlig unterschiedliche politische Systeme entwickelt. Am 26. und 27. Juli diskutieren wir auf der Tagung "China und Nordkorea - Asiens Autoritarismus auf dem Vormarsch?" über Xi Jinping, Kim Jong-un und ihre Machtstellung.


Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 10.07.2019

Von: Beate Winterer / Foto: Pixabay CC0/Gerd Altmann

Programm: China und Nordkorea

In China hat Präsident Xi Jinping das Prinzip der kollektiven Führung ausgehebelt und sich zum Alleinherrscher aufgeschwungen. Der ökonomische Erfolg scheint den Mangel an Partizipationsmöglichkeiten auszugleichen. Wie der Staat die Wirtschaft und das Unternehmertum steuert, erklärt Anna-Katharina Schaper vom Lehrstuhl China Business and Economics der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Gordon Friedrichs von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg spricht über die Strategien, mit denen Kim Jong-un seine Herrschaft in Nordkorea sichert. Wie die beiden koreanischen Staaten mit ihrer Teilung umgehen und welche Chancen sie auf eine Wiedervereinigung haben, sind Themen des Vortrags von Eun-Jeung Lee, Direktorin des Instituts für Koreastudien der FU Berlin.

Alle Infos zur Tagung "China und Nordkorea"

Wir laden Sie am 26. und 27. Juli in unser Bildungszentrum am Starnberger See ein und bitten Sie, die Tagung anzukündigen. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier. Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referenten.

Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 75 Euro (ermäßigt 45 Euro). Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr und wenden sich zur Anmeldung bitte an unser Pressereferat (Tel. 08158/256-86, b.winterer@apb-tutzing.de).


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