Fragen an Europa: Wieviel Nationalismus verträgt die EU?

Diskussionsabend am 26. Februar in Erlangen

In Großbritannien hat die Anti-Europa-Kampagne der UKIP maßgeblich zum Ergebnis des Brexit-Referendums beigetragen. In Spanien streben katalanische Nationalisten nach Unabhängigkeit. In Polen stellt die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) europäisches Recht und europäische Werte infrage. In vielen Teilen Europas sind nationalistische Rhetorik und europafeindliche Politik auf dem Vormarsch. Wie viel Nationalismus verträgt die Europäische Union? 


Erlangen / Pressemitteilung / Online seit: 18.02.2019

Von: Beate Winterer / Foto: Pixabay CC0/Mediamodifier

Flyer zur Veranstaltung

Diese Frage stellen wir am 26. Februar in Erlangen. Gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, der Europäischen Akademie Bayern e.V. und der Vertretung der Europäischen Kommission in München laden wir zum öffentlichen Diskussionsabend.

Im Senatssaal der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg geben drei Europa-Experten in ihren Länderanalysen Einblicke in die aktuelle Situation in Großbritannien, Spanien und Polen.
In der Diskussion gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Welche unterschiedlichen Ausprägungen von Nationalismus in Europa gibt es?
  • Welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für die Mitgliedstaaten und ihre Gesellschaften? Welche für die EU und die Zukunft Europas insgesamt?
  • Wie groß ist die Sprengkraft des Nationalismus? Wie kann ihm begegnet werden? Was kann ihm entgegengesetzt werden?

Wir laden Sie am Dienstag, 26. Februar um 17.45 Uhr in die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Kollegienhaus, Senatssaal im 1. Stock, Universitätsstr. 15, 91054 Erlangen) ein.

„Fragen an Europa" richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Voranmeldung bis 25. Februar 2019 per E-Mail an christina.gibbs@stmuk.bayern.de.


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