Wissenschaft auf Deutsch - oder lieber in (schlechtem) Englisch?

Fachkonferenz am 26. und 27. Februar

Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 06.02.2018

Von: Sebastian Haas

Die Weltsprache Englisch dominiert nahezu alle strategisch wichtigen Bereiche gesellschaftlichen Denkens und Handelns. Andere Sprachen sind auch in der Wissenschaft aus zahlreichen Disziplinen verschwunden. Unsere Tagung „Die Sprache von Forschung und Lehre. Lenkung durch Konzepte der Ökonomie?" untersucht, ob und wie sich wissenschaftliche Bildung, Forschung und Kommunikation in Deutschland unter dem Einfluss ihrer sprachlichen Ökonomisierung verändern.


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Flickr-Galerie © Akademie für Politische Bildung Tutzing

Denn die Hinwendung zur Hegemonialsprache Englisch ist auch mit Risiken verbunden wie Erkenntnisverzicht, eingeschränkter Wissensteilhabe und der Begünstigung rein marktorientierter Erkenntnisinteressen. Über den Spagat zwischen der Wissenschaftssprache Deutsch und der Weltsprache Englisch, die Universität zwischen unternehmerischer Lenkung und Bildungsauftrag sowie die Ökonomisierung der Wissenschaft diskutieren unter anderem

  • der Philosoph Julian Nida-Rümelin und der Astrophysiker Harald Lesch
  • der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes Bernhard Kempen
  • der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Peter Strohschneider
  • die Vorsitzende des Historikerverbands Eva Schlotheuber
  • der ehemalige kroatische Wissenschaftsminister Pavo Barišić.

Wir laden Sie herzlich ein, am 26./27. Februar mitzudiskutieren - bei unserer Kooperationsveranstaltung mit dem Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache e.V. und dem Zentrum für Europäische Bildung Zagreb. Das komplette Tagungsprogramm finden Sie hier. Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an unser Pressereferat oder Tagungssekretärin Simone Zschiegner (Tel. 08158/256-47; s.zschiegner@apb-tutzing.de). Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr.

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