Was für ein Kultur-Spätsommer!

125 Jahre Münchner Philharmoniker / Konzert "Wie klingt Geschichte?" am 22. September

Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 15.09.2018

Von: Sebastian Haas

Foto: Probe in der zerstörten Tonhalle 1946 / Quelle: Münchner Philharmoniker

Kultur und politische Bildung – das passt häufig zusammen, und in diesem September ganz besonders: Die Akademie für Politische Bildung lädt interessierte Berichterstatter gleich zu drei Highlights ein.


Tagung zum 125-jährigen Bestehen der Münchner Philharmoniker (21.-23.9.): Unter dem Motto „Musik macht Politik. Politik macht Musik" wird der scheinbar apolitische Charakter von Musik dekonstruiert. Dabei werden die Münchner Philharmoniker zeigen, dass man auch mit Musik über die eigene Geschichte sprechen kann. Die Klangfarben vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik geben einen Einblick in den Zusammenhang mit der Geschichte. Zum Abschluss der Veranstaltung spielen zudem russische Musiker Stücke, die von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion komponiert wurden, und zeigen so, wie Musik und Gewalt in einem unfreiwilligen Zusammenhang standen.

Die Tagung bildet einen wichtigen Programmpunkt der Saison 2018/19 der Münchner Philharmoniker, die in diesem Jahr ihr 125jähriges Jubiläum begehen. Das komplette Programm inklusive aller Vorträge und Vortragenden finden Sie hier.

Wie klingt Geschichte? Öffentliches Konzert der Münchner Philharmoniker (22.9., 19.30 Uhr): Wir laden alle Musikliebhaber herzlich ein zum Konzert der Münchner Philharmoniker in der Akademie für Politische Bildung - am Samstag, 22. September, ab 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Wir bitten um vorherige Anmeldung im Tagungssekretariat bei Alexandra Tatum-Nickolay, E-Mail a.tatum-nickolay@apb-tutzing.de.

Wie klingt Geschichte? Dies wollen wir klanglich nachvollziehen und die vergangenen Programme der Münchner Philharmoniker als Grundlage nehmen, um so die Klangfarben der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik in der Akademie ertönen zu lassen. Gespielt werden Werke von Hans Pfitzner, Sigmund von Hausegger, Béla Bartók, Luigi Nono und Anton Bruckner. Durch den Abend führt Gunter Pretzel (Viola), künstlerischer Leiter des ECHOLOT-Festivals für neue Musik im Schloss Kempfenhausen.

Wie es Euch gefällt – Fotografien von Bernd Sannwald (seit 14.9.): Mit den Serien „Gegenstand & Abstraktion", „Doublés" und „Landschaft" zeigt der Kunstfotograf sein breites Spektrum. Die Vernissage findet am 19. Oktober um 19 Uhr bei der Tutzinger Kulturnacht statt. Presseanfragen beantwortet Sigrid Hummel, Tel. 089/37416566, E-Mail info@hummel-public-relations.de, online http://bit.ly/sannwald-presse. Die Ausstellung kann zu unseren üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Filmgespräch am See: "Verfilmte Zeit" – Dominik Graf und Josef Bierbichler sprechen über ihre Arbeit und die Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit. Die Kooperation mit dem Fünf Seen Filmfestival findet bereits zum fünften Mal statt. Hier finden Sie unseren Nachbericht.

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Dr. Sebastian Haas
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Musik macht Politik. Politik macht Musik.


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