"Every Second Counts"

Kurzanalyse 1/2017: Postmoderne Propaganda und kreativer Protest im Zeitalter des Donald Trump

Tutzing / Publikation / Online seit: 04.09.2017

Von: Sebastian Haas

Foto: Pixabay / Tiburi

# Partizipation / Propaganda / Transatlantische-Beziehungen

Mit seinem Krieg gegen die Presse und seiner exzessiven Twitter-Praxis beherrscht der amerikanische Präsident Donald Trump seit geraumer Zeit die Schlagzeilen. In dieser Kurzanalyse beleuchtet unser Bibliothekar Moritz Fink den medialen Diskurs, den das Phänomen »Donald Trump« entfacht hat.


Trump gibt sich als Mann des Volkes, doch inwieweit greifen Trumps Anhänger dessen Symbolik auf? Inwieweit fungiert Trump unter seiner Anhängerschaft als Posterboy im Sinne einer Stil-Ikone wie Ché Guevara oder Barack Obama? Und wie reagiert die Opposition? Genauer, in welchem Maße bietet Trumps mediale Inszenierung Anknüpfungspunkte für kreative Formen des Protests in der vernetzten Mediengesellschaft?

Moritz Fink zeigt in der Akademie-Kurzanalyse 1/2017, dass kreative Protestformen zu einem immanenten Bestandteil des kulturellen und politischen Zeitgeists geworden sind - und dass sie sich im Gleichschritt mit der technischen Entwicklung wandeln. Phänomene kreativen Protests werden durch die Möglichkeiten der digitalen Kultur mannigfaltiger, sichtbarer, zahlreicher und damit zu einer potenziellen Triebfeder auf allen Seiten des politischen Spektrums.

In den Akademie-Kurzanalysen liefern die Mitarbeiter der Akademie in unregelmäßigen Abständen Hintergrundinformationen, Analysen und Bewertungen zu aktuellen Themen und Ereignissen.


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