Amerikanische Perspektiven auf die europäische Integration

Akademie-Kurzanalyse 2/2015

Tutzing / Publikation / Online seit: 13.01.2016

Von: Sebastian Haas

# EU-Außenpolitik / Transatlantische-Beziehungen / Geschichte-der-Bundesrepublik / Geschichte-Europäischer-Integration / Außen-und-Sicherheitspolitik

Die aktuelle Akademie-Kurzanalyse 2/2015 zeigt anhand dreier Wendepunkte der europäischen Integration, dass Integrationsschübe auch aus der Gemengelage transatlantischer Interessen erfolgten. Mit zunehmender Vergemeinschaftung von Politikfeldern konnte Europa ein Gegengewicht zu den USA bilden. Einerseits förderte das Weiße Haus diese Emanzipation, um Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und einen globalen Sicherheitspartner zu gewinnen. Andererseits betrachtete man die Entwicklung mit Skepsis, da sie den Einfluss der USA auf Europa schmälerte und somit die Freiheit amerikanischen Handelns eindämmte. Erst im Licht dieser Zweideutigkeit können Deutschland und Europa die amerikanische Haltung zum Prozess der europäischen Integration verstehen.

In den Akademie-Kurzanalysen liefern die Mitarbeiter der Akademie in unregelmäßigen Abständen Hintergrundinformationen, Analysen und Bewertungen zu aktuellen Themen und Ereignissen. Volker Benkert ist Lecturer an der Arizona State University in Tempe und vertrat im ersten Halbjahr 2015 die Seminarleitung für Zeitgeschichte an der Akademie für Politische Bildung. Melanie Gerlach studiert Politikwissenschaft in Hamburg und war im Frühjahr 2015 wissenschaftliche Praktikantin in unserem Haus.

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Dr. Thomas Schölderle
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