Konfliktzonen

Reflexionen über Kriegs- und Krisenberichterstattung / Unsere Tagung als Buch

Tutzing / Publikation / Online seit: 02.09.2016

Von: Sebastian Haas

# Ethik-und-Journalismus / Konfliktforschung

Um Konfliktzonen geht es in diesem Band im Wortsinne: Aus Konflikten und über Konflikte wird berichtet. Wie die Berichterstatter dabei arbeiten, das behandeln Journalisten und Medienforscher in historischer und ethischer, in journalistisch-handwerklicher und theoretisch-wissenschaftlicher Perspektive.


Um Konfliktzonen geht es auch im übertragenen Sinne: Um den Zwang, möglichst aktuell zu berichten – und um die Anforderung, dies möglichst akkurat zu tun. Um die Erwartung, nahe bei den Opfern zu sein – ohne ihnen zu nahe zu treten. Um die Herausforderung, authentische Eindrücke zu gewinnen – ohne parteiisch zu sein. Um die Grundaufgabe, viele Fakten und auch die Hintergründe darzustellen – und dabei die Komplexität soweit zu reduzieren, dass es verständlich bleibt. Und um den Gegensatz, Dramatisches schildern zu müssen – ohne Voyeurismus zu bedienen.

Das Buch "Konfliktzonen. Reflexionen über Kriegs- und Krisenberichterstattung" ist eine Dokumentation unserer Tagung Krieg in den Medien – Medien im Krieg. Sie fand im September 2014 in der Akademie statt, gemeinsam organisiert mit dem Münchner Arbeitskreis öffentlicher Rundfunk (MAR). Hier geht's zum Tagungsbericht.

Zur Mitarbeiterseite
Dr. Thomas Schölderle
Tel: 08158 / 256-26
E-Mail


News zum Thema


q