Zucht und Ordnung

Gewalt gegen Kinder in historischer Perspektive (13.-15. November)

Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 21.10.2015

Von: Miriam Zerbel

Gewalt gegen Kinder ist seit der Antike alltäglich - wie das im historischen Kontext aussieht wissen wir kaum. (Foto: Wikimedia Commons: Omar Chatriwala)

Jahrhundertelang wurde Gewalt gegen Kinder mit erzieherischen Gründen gerechtfertigt. Dass Kinder gequält, misshandelt oder sexuell ausgebeutet wurden war gesellschaftlich akzeptiert und toleriert. Dagegen ist die Ächtung von Gewalt gegen Kinder eine junge Errungenschaft moderner Gesellschaften. Über den historischen Kontext in den zurückliegenden Jahrhunderten allerdings besitzen wir nur punktuelles Wissen.

In unserer Tagung „Zucht und Ordnung: Gewalt gegen Kinder in historischer Perspektive“ beschreiten wir also ganz neues Terrain. Wir konzentrieren uns auf eine sozial- und kulturgeschichtliche Vorgehensweise und fragen:

  • Wie sah die soziale Praxis aus?
  • Mit welchen Strategien wurde die Machtausübung gerechtfertigt?
  • Wodurch zeichnen sich erste Ansätze zur Eindämmung von Gewalt aus?

Unser Programm mit allen Referenten finden Sie hier.
Wir laden Sie herzlich zur Berichterstattung in unsere Tagungsstätte an den Starnberger See ein. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Pressereferat. Für berichtende Journalisten entfällt die Tagungsgebühr.


News zum Thema


q