Kunst in der Akademie

GEDOK-Vernissage "20 Positionen"

Tutzing / Kultur / Online seit: 25.06.2015

Von: Miriam Zerbel

# Kultur

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Ein Film zur GEDOK-Vernissage "20 Positionen" 2015 (Video: Liza Soutschek).

Auch wenn die Berührungspunkte zwischen Kunst und Politik, kultureller und politischer Bildung zunächst nicht offensichtlich sind – es gibt Gemeinsamkeiten und Übergänge. Das zeigte sich auch bei der Vernissage der GEDOK-Künstlerinnen mit ihrer Ausstellung „20 Positionen: Malerei, Zeichnung, Fotografie, visuelle und konzeptionelle Arbeiten“ in den Räumen der Akademie für Politische Bildung.

 „Nicht nur die Ziele und Perspektiven ähneln sich auf ganz erstaunliche Art und Weise“, so Akademiedirektorin Ursula Münch in ihrer Begrüßung. „Vielmehr sehen wir auch durchaus ähnliche Herausforderungen bei der Vermittlung der jeweils nicht eben leicht verdaulichen Gegenstände Kunst und Politik.“

Wie ein roter Faden zieht sich in diesem Jahr das Thema „Grenzüberschreitungen“ durch die Arbeit der Akademie und der GEDOK: „Grenzen“ heißt die Serie der Künstlerin Hilla Rost, die mit ihren Arbeiten - unter anderem aus Draht - die Abschottung Europas von Afrika aufgreift und sichtbar macht. Auch die Boot-Szenen von Ursula Steglich-Schaupp knüpfen an die aktuelle Flüchtlings-Problematik an.  In der Akademie stehen derweil nicht nur Europäisches Asylrecht und die regionale Verflechtung in Europa auf der Agenda, sondern auch Flüchtlingspolitik aus kommunaler Sicht oder die Globalisierung von Kriminalität.

Die Verknüpfung von künstlerischen Positionen und dem Programm der Akademie betonte auch die neue erste Vorsitzende der GEDOK München, Christiane von Nordenskjöld und  skizzierte die thematischen Parallelen zwischen der APB und der Künstlerinnengemeinschaft. Nach der musikalischen Einstimmung durch „Weiber – Weill - Wahnsinn“, Lieder und Chansons präsentiert von der Sängerin Ira Blazejewska begleitet von der Pianistin Sandra Vucenovic-Schnabel, verteilten sich die zahlreichen Besucher in den Räumen der Akademie. Unter dem Motto „die Künstlerinnen stehen - die Besucher gehen“ konnten sie dort mit den Künstlerinnen selbst, vor deren Werken, ins Gespräch kommen. Eine Gelegenheit, die sich viele Gäste nicht entgehen ließen wie Sie in unserem Fotoalbum (oben) sehen können.


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Flickr-Galerie © Akademie für Politische Bildung Tutzing

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