Tutzinger Diskurs

Pränataldiagnostik im Diskurs

Tutzing / Akademie / Online seit: 07.05.2015

Von: Miriam Zerbel

Wie sollen wir künftig mit Pränataldiagnostik umgehen?

Unter dem Begriff der genetischen Tests werden Analysen menschlicher RNS und DNS  zusammengefasst, die vererbbare Gen- oder Chromosomenveränderungen aufdecken. Eine genetische Pränataldiagnostik kann vor allem bei Risikoschwangerschaften besorgten Eltern zwar einerseits Gewissheit verschaffen. Wenn aber die Entwicklung in Richtung eines Screening-Programms in der Gesamtbevölkerung geht, dann könnte die Einstellung zu Schwangerschaft, Leben und Behinderung nachteilig beeinflusst werden.

Diskurs an der Schnittstelle

Das ist Thema eines interdisziplinären Diskurses, den eine Gruppe von jungen Wissenschaftlern führt, um ein policy-paper zu erarbeiten. Neben der akademischen Auseinandersetzung geht es auch um eine Erweiterung der Perspektive: der journalistische Blick darauf, wie neue Entwicklungen in den Lebenswissenschaften und der medizinischen Praxis medial vermittelt werden sowie der Fokus der Beschäftigten in der Sozialen Arbeit, die in der Schwangerenberatung und Behindertenhilfe tätig sind.
In vier mehrtägigen Workshops zwischen Juli 2015 und Januar 2016 tragen junge Forscher an der Schnittstelle zwischen Medizin, lebenswissenschaftlicher Forschung, Sozialwissenschaften, Philosophie, Journalismus und Sozialer Arbeit dazu bei, die Chancen und Risiken genetischer Pränataldiagnostik aufzuzeigen.


Weitere Informationen

Tutzinger Diskurs: Pränataldiagnostik im Diskurs

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Dr. Michael Spieker
Tel: 08158 / 256-57
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