Europäisches Asylrecht und Varianz

Herausforderungen für die Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik (27.-28. Juli)

Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 14.07.2015

Von: Miriam Zerbel

Immer mehr Menschen wagen die lebensgefährliche Flucht nach Europa. Was sollen wir tun? (Bild: Wikimedia Commons: Karl Glatt)

Über lebensgefährliche Routen fliehen immer mehr Menschen aus Afrika nach Europa.  Doch der Europäischen Union gelingt es nicht, angemessen zu reagieren.  „Wie wollen nicht, dass sie ertrinken. Wie wollen nicht, dass sie kommen“,  titelte vor kurzem die ZEIT.  Was also tun?

Mit unserer Tagung „Europäisches Asylrecht – Europäische Varianz“ wollen wir einen Beitrag zur Debatte über die Schaffung einer verantwortlichen Asylpolitik in Europa leisten.

  • Wie verhindern wir das Massensterben im Mittelmeer?
  • Wie sollen die Flüchtlinge in Europa verteilt werden?
  • Wie kann die EU das Prinzip der „geteilten Verantwortung und der Solidarität unter den Mitgliedsstaaten“ durchsetzen?

Dabei geht es auch in Ländervergleichen darum, ob es gelingt, die ungleichen Standards in der EU zu beenden und sie zu harmonisieren.

Im Rahmen unserer Tagung veranstalten wir zudem ein öffentliches Akademiegespräch am See, am Montag, den 27. Juli um 19.30 Uhr. In einer Podiumsdiskussion stellen wir die Frage:  Was kann verantwortliche Migrationspolitik leisten? Es diskutieren der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm (Bündnis 90/Grüne), Refugio-Geschäftsführer Jürgen Soyer sowie der Asylrechtsexperte Kay Hailbronner.
Das Gespräch wird von Akademiedirektorin Ursula Münch moderiert, von ARD-alpha aufgezeichnet und im Rahmen der Sendung „Denkzeit“ ausgestrahlt.

In einer gemeinsamen „Tutzinger Erklärung“  werden wir am Dienstag, 28. Juli mit Empfehlungen zu einer verantwortlichen Asylpolitik an die Öffentlichkeit treten.

Unser Programm mit allen Referenten finden Sie hier. Wir laden Sie herzlich zur Berichterstattung In unsere Tagungsstätte an den Starnberger See ein. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Pressereferat. Für berichtende Journalisten entfällt die Tagungsgebühr.


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