StR Severin Furtmayr
Abgeordnete Lehrkraft für Politikdidaktik und politische Bildung im schulischen Kontext
Wie die meisten Lehrerinnen und Lehrer halte auch ich als gelernter Gymnasiallehrer meine Fächer, insbesondere mein Fach Politik und Gesellschaft, insgeheim für das wichtigste Fach an der Schule.
In der Vorbereitung auf meine Abordnung an die Akademie für Politische Bildung in Tutzing bin ich auf eine Stelle im Gesetz über die Errichtung einer Akademie für Politische Bildung gestoßen, die meine Ansicht – wenn auch in womöglich etwas altmodisch wirkenden Worten - vollauf unterstreicht. In der Präambel heißt es dort:
"Der Bestand und die Zukunft des demokratischen Staates und der von ihm gewährleisteten Freiheit hängen von der rechten Einschätzung seiner Werte durch die Staatsbürger und ihrem Willen, sie zu behaupten, ab."
Wir alle schätzen unser Leben in Freiheit und Demokratie. Jetzt, in Zeiten globaler Polykrisen vielleicht noch mehr und bewusster als zuvor. Der Garant dieses freien Lebens ist und bleibt die Demokratie. Und diese ist, bei aller Wehrhaftigkeit und Robustheit, die ihr bei uns innewohnt, von der Pflege durch ihre Bürgerinnen und Bürger abhängig. Nur wenn einer großen Mehrheit von uns die Werte und Grundlagen der Demokratie bewusst sind und wir bereit sind, auch täglich für diese einzustehen, nur dann haben wir überhaupt eine Demokratie und nur dann kann diese Demokratie auch eine Zukunft haben. Dieses Wissen und diese Bereitschaft entstehen aber nicht aus dem Nichts, sondern sind in der Regel ein Ergebnis der politischen Bildung.
In der Präambel heißt es daher folgerichtig weiter:
"Dem Staat erwächst daher die Pflicht, alle Maßnahmen zu unterstützen und zu ergreifen, die der Pflege der politischen Bildung dienen. Zu diesem Zweck wird eine Akademie für Politische Bildung errichtet."
Mit dem ersten Satz lässt sich die politische Bildung an den Schulen und in meinem Lieblingsfach Politik und Gesellschaft (PuG) verorten. Im Zusammenhang mit den vorherigen Gedanken heißt das, dass PuG die Grundlage für den (Weiter-)Erhalt unserer Freiheit und Demokratie legt. Und der zweite Satz schlägt die Brücke zu meiner neuen Wirkstätte, der Akademie für Poltische Bildung in Tutzing. Der Gedanke von 1957, politische Bildung nicht nur als Aufgabe der Schulen zu sehen, sondern mittels der Akademie eng mit möglichst vielen Lebensbereichen der Bürgerinnen und Bürger zu vernetzten, zeugt von großer Weitsicht und ist gerade heute wichtiger denn je. Ich bin daher dankbar, als Referent für Politikdidaktik und politische Bildung im schulischen Kontext an diesem wichtigen Auftrag mitwirken und mitgestalten zu können.
seit 2025
Referent für Politikdidaktik und politische Bildung im schulischen Kontext an der Akademie für Politische Bildung, im Rahmen einer Abordnung
2018-2025
Dozent für Englisch, Geschichte, Sozialkunde (Politik und Gesellschaft) am Studienkolleg bei den Universitäten des Freistaates Bayern in München
2021-2025
Fachleitung Sozialkunde am Studienkolleg in München
Schuljahr 2017/18
Lehrer für Englisch, Geschichte, Sozialkunde (Politik und Gesellschaft) am Josef-Effner Gymnasium in Dachau
2015-2017
Referendariat für das Lehramt am Gymnasium; Seminarschule: Maria Theresia Gymnasium München; Einsatzschule: Rupprecht-Gymnasium München
Seit 2015
Vertrauensalumnus der Regionalgruppe München der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
2010-2015
Stipendiat des Studienkollegs der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
2008-2015
Studium Lehramt Gymnasium für die Fächer für Englisch, Geschichte, Sozialkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München
2007
Abitur am Gymnasium Weilheim
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Tel: 08158 / 256-55
s.furtmayr@apb-tutzing.de
04.05.2026 - 06.05.2026 / Nr. 19-3-26*
Führung innovativ (F.i.t.)
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